VDCO Symposium

Kolloquium mit der Hochschule Aalen

Die VDCO startet ab April ihre gemeinsamen Symposien mit einem Kolloquium der Hochschulen für Augenoptik/Optometrie. Die VDCO ermöglicht es 1-3 Studierenden jeder Hochschule die Ergebnisse seiner/ihrer Abschlussarbeit bei einem VDCO Symposium vorzustellen. Ziel ist es spannende wissenschaftliche Erkenntnisse zu teilen und noch offene Fragen, die aus einer Abschlussarbeit resultieren, den Zuhörern zur Diskussion zu stellen. Interessant sind die Vorträge für Augenoptiker/innen und Optometristen sowie Studierende vom Fach. Es sollen alle Interessierte einen Einblick in die wissenschaftliche und engagierte Arbeit unserer Hochschulen erhalten. Studierende können darüber hinaus neue Ideen für eigene Forschungsarbeiten erhalten und über den „Tellerrand“ der eigenen Lehrinstitution hinausblicken. Die Teilnahme ist für alle Mitglieder, Mitarbeitenden unserer Mitglieder, Studierende und Freunde der VDCO kostenfrei.

Als erste Hochschule wird sich am 12. April 2021 die Hochschule Aalen vorstellen. Yvonne Gier, Tobias Bracher und Niklas Müller präsentieren ihre Abschlussarbeiten. Die Moderation wird geleitet von der VDCO Young und den Studi-Vertreterinnen aus Aalen Zoe Zumkeller und Kim Kochanec.

Tobias Bracher
Vergleich zweier Prototypen zur Messung der cornealen Sensibilität mit dem Ästhesiometer von Cochet-Bonnet

Die Studie prüft zwei neu entwickelte Prototypen zur Messung der cornealen Sensibilität (Liquid Jet mit Kochsalzlösung als Stimulus und taktiler Ästhesiometer mit taktilem Stimulus) auf ihre Reproduzierbarkeit und Korrelation mit dem Ästhesiometer von Cochet-Bonnet.

In einem randomisierten klinischen Versuch mit Messwiederholung wurde an 30 ProbandInnen eine Schwellenwertbestimmung der cornealen Sensibilität durchgeführt. Mit jedem Gerät wurden jeweils zwei Schwellenwertbestimmungen durchgeführt. Zusätzlich wurde der Schwellenwert der cornealen Sensibilität mit dem allgemeinen Schmerzempfinden verglichen um einen möglichen Zusammenhang zu finden.

Niklas Müller-Amon

Ultra-Widefield-cSLO vs. Konventionelles cSLO

Sollte die Untersuchung der peripheren Netzhaut der Standard in der optometrischen Praxis werden?

Sollte die Untersuchung der peripheren Netzhaut der Standard in der optometrischen Praxis werden?

Mit Hilfe modernster Technologien, wie dem Ultra-Widefield-cSLO (Optos Daytona), können auch bei kleinen Pupillendurchmessern 200° Aufnahmen vom Augenhintergrund erstellt werden.
Anzahl und Art der Auffälligkeiten, die in der peripheren Netzhaut mit Hilfe des UWF-cSLO (> 60 – 200°) erkannt werden, setzen die Untersuchung der peripheren Netzhaut als neuen Standard im optometrischen Screening in Deutschland.
Die Basis für Untersuchungen der peripheren Netzhaut ist eine hohe Erkennbarkeit von Auffälligkeiten im zentralen Netzhautbereich (FOV 60°). An 268 Probanden (entspricht 536 untersuchten Augen) wird im direkten Vergleich für zwölf definierte Auffälligkeiten, die Interrater-Reliabilität zwischen dem UWF-cSLO (Optos Daytona) und einem konventionellen cSLO (EasyScan) für den zentralen Netzhautbereich (FOV bis 60°) verglichen.

Yvonne Gier

Eine Analyse des vorderen Augenabschnitts mit dem OCULUS Pentacam® CSP Report

Eine detaillierte Auswertung des Corneo-Skleral-Profils ist für die Anpassung von weichen Kontaktlinsen und Sklerallinsen von besonderer Relevanz. Das Ziel dieser Studie ist es, das Profil der limbalen Sklera anhand des Zusatzmoduls CSP-Report der OCULUS Pentacam® zu beschreiben. Hierbei soll überprüft werden, ob der CSP-Report Ergebnisse bisheriger Studien bestätigt und somit zukünftig zur Simulation von Sklerallinsen verwendet werden kann.

Hier gehts zur Anmeldung:

https://eveeno.com/VDCO_Symposium_120421